Christbaum für den Dorfplatz gesucht

Bekanntmachung BGM

 

Bürgerbrief Gemeinde Schwabbruck

Liebe Schwabbruckerinnen und Schwabbrucker,

„Das Leben wird ruhiger.“ war in den letzten Tagen die am meisten gehörte Umschreibung der Auswirkungen der Schutzmaßnahmen für eine Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus. In der Tat wird unser Leben aktuell gezwungenermaßen etwas ruhiger und in Teilen auch langsamer. Die Angst vor dem Virus, die Sorge um Familienangehörige, Freunde, Kollegen und Nachbarn bleibt. Aus dieser Sorge heraus sowie dem Verständnis für die Gefährdung von Risikogruppen durch das Coronavirus nehmen wir selbstverständlich auch Einschränkungen in unserer persönlichen Freiheit hin. Diese in der Geschichte der Bundesrepublik erstmalige Beschränkung der Grundrechte wird Spuren hinterlassen. Keine Frage, das Virus aber auch. Ich bin davon überzeugt, dass die gegenwärtigen Einschränkungen nur so lange wie absolut notwendig Bestand haben werden.

Ebenso bin ich überzeugt, dass wir das größte Ausmaß der Pandemie in Deutschland noch nicht erreicht haben. Das Coronavirus regiert unser Leben in einer nicht für möglich gehaltenen Geschwindigkeit. Um dem wirkungsvoll zu begegnen, ist es jetzt ganz wichtig, dass wir uns alle mit Augenmaß gegenseitig unterstützen. Dabei ist der Schutz der Risikogruppen besonders wichtig.

Ebenso wichtig ist es aber auch, denen zu danken, die dafür sorgen, dass wir alle gemeinsam gut durch diese schwierige Zeit kommen. DANKE an die Ärzte mit ihren Teams in den Krankenhäusern, Arztpraxen, Labor- und Forschungsinstituten sowie den Gesundheitsämtern. DANKE an das Personal der Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen. DANKE an die Teams in den Alten- und Pflegeheimen, den mobilen Pflegediensten und den weiteren Gesundheitsberufen. DANKE an die vielen Beschäftigten im Lebensmittelhandel und in den produzierenden Bereichen bis hin zu unseren Landwirten. DANKE an die vielen Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich ehrenamtlich in unserer Gemeinde für unsere Gemeinschaft engagieren. DANKE an diejenigen, die unsere Infrastruktur am Laufen halten: Polizei, Feuerwehr, THW, Rettungsdienst, Wasser- und Abwasserwerke, Energieversorger, die Busfahrer und Lokführer und viele mehr. Und ebenso ein DANKE an die Post- und Paketboten, die über das Jahr schon so viel zu tun haben, wie sonst wenige Tage vor Weihnachten.

Die momentane Situation ist ernst. Die massiv ansteigende Zahl an Neuinfektionen zeigt, wie aktiv und aggressiv das Corona-Virus weiterhin ist.  

Im Frühjahr ist es uns allen gemeinsam gelungen, durch die verordneten Maßnahmen die Fallzahlen auf ein erfreulich niedriges Niveau zu drücken. Dafür wird Deutschland von vielen auf der Welt beneidet. Nun zeigt sich aber, wie schnell sich diese Situation ändern kann.

Um die Lage nicht noch weiter zu verschärfen, bitte ich Sie, sich an die einfache und sehr wirksame AHA-Formel zu halten: ABSTAND halten! HÄNDE waschen und desinfizieren! ALLTAGSMASKE tragen!

Die angeordneten Maßnahmen mögen in manchen Situationen zwar lästig sein, aber solange es keine Schutzimpfung oder Therapie gegen das Virus gibt, bleiben uns leider keine Alternativen. Bitte halten Sie sich daher auch weiterhin an die Vorgaben und gehen Sie mit gutem Beispiel voran. So schützen Sie sich und andere.

 

Anschluss des Ortskanals an die Kläranlage der Stadt Schongau

Wie Sie sicherlich aus der Presse erfahren haben, wurde Anfang Oktober nach Zustimmung durch den Stadtrat Schongau und den Gemeinderat Schwabbruck eine Zweckvereinbarung über die Übernahme und Reinigung der Abwässer der Gemeinde Schwabbruck mit der Stadt Schongau (Stadtwerke Schongau) abgeschlossen.

Damit sind nunmehr alle Voraussetzungen erfüllt, dass die Abwässer der Gemeinde Schwabbruck künftig in der Kläranlage der Stadt Schongau gereinigt werden.

Die Abwasserlast der Gemeinde Schwabbruck beträgt 1.200 EW (Einwohnerwerte). Dies entspricht bei einer Auslegung der Kläranlage Schongau von insgesamt 40.000 EW einem Anteil von drei Prozent. Auch die Gemeinden Altenstadt und Hohenfurch lassen ihre Abwässer in der Kläranlage der Stadt Schongau reinigen.

Die gesamte Abwasserdruckleitung mit Anschluss an den Sammler Schongau sowie der Umgehungskanal im Kläranlagenbereich sind mittlerweile fertiggestellt und geprüft. Die Abnahme dieser Bauleistungen erfolgte in der KW 45.

Die Inbetriebnahme des Pumpwerkes ist für die KW 47 vorgesehen.

Der Gemeinderat Schwabbruck hat beschlossen, dass die Kosten dieses Anschlusses an die Kläranlage Schongau im Rahmen eines Verbesserungsbeitrages auf die angeschlossenen bzw. anschließbaren Grundstücke umgelegt werden. Hier kann eine endgültige Kalkulation aber erst erfolgen, wenn die gesamten Kosten der Maßnahme vorliegen und auch die beitragspflichtigen Grundstücks- und Geschossflächen ermittelt sind. Zur Finanzierung der Maßnahme ist es jedoch in jedem Fall erforderlich, im ersten Halbjahr 2021 eine erste Vorauszahlung auf den Verbesserungsbeitrag zu erheben. Derzeit gehen wir davon aus, dass sich diese Vorauszahlung in Höhe von 3,00 EUR/m² Geschossfläche und 0,50 EUR/m² Grundstücksfläche bewegen wird. Nach vorliegender gesamter Kalkulation wird dann der Gemeinderat Schwabbruck entscheiden, ob und wann noch eine weitere Vorausleistung erhoben bzw. wann die endgültige Beitragsabrechnung erfolgen wird.

 

Heckenschneiden

Es gehen immer wieder Beschwerden ein, dass aus Grundstücken in Schwabbruck als auch in unserer Flur und an den Waldrändern Gehölz und andere Auswüchse auf die Feld- und Gehwege überhängen. Damit Fahrzeuge, Radfahrer oder Fußgänger nicht behindert werden, muss bei öffentlichen Verkehrsflächen der Lichtraum über der Fahrbahn mindestens 4,50 Meter, über Geh- und Radwegen bis mindestens 2,50 Meter Höhe von den Grundstückseigentümern freigeschnitten werden. Bei Fahrbahnen ohne Gehweg ist ein seitlicher Sicherheitsraum von mindestens 0,75 Meter einzuhalten.

Des Weiteren dürfen Verkehrsschilder, Straßenlampen und Feuerwehrhydranten nicht verdeckt werden, es geht um Ihre Sicherheit.

Kontrollieren Sie daher Ihre Grundstücke und helfen Sie mit, um Gehwege, Straßen und Wirtschaftswege uneingeschränkt nutzen zu können. Vielen DANK.

 

Hundetoiletten

Die Gemeinde hat vier Behältnisse für Hundekot aufgestellt und es kommen noch zwei weitere Hundetoiletten dazu. In diesen Behältnissen sind auch die nötigen Plastikbeutel zur Beseitigung des Hundekots vorhanden. Ein Großteil der Hundebesitzer entsorgt den Hundekot auch über die vorhandenen Hundetoiletten. Leider gibt es auch Hundebesitzer, die dies nicht tun und die Hinterlassenschaften bleiben auf Wegen und Wegerändern liegen. Wir bitten Sie, die vorhandenen Möglichkeiten zu nutzen. Auch weise ich auf die Leinenpflicht beim Spazierengehen auf unserer Flur hin.

Ein gutes Zusammenleben funktioniert aber nur mit einem gewissen Maß an Verantwortung und Rücksichtnahme. Gehen Sie mit gutem Beispiel voran. DANKE!

 

Spielplatz St.-Martin-Weg

Noch in diesem Jahr wird neues Spielgerät für  unseren Spielplatz am St.-Martin-Weg bestellt und gekauft, mit der Zielsetzung, dieses spätestens im Frühjahr 2021 aufzubauen. Ein langfristiges Ziel ist es, über Möglichkeiten der Gestaltung in unserem Pfarrgarten nachzudenken. Auch hier könnten ein Spielplatz und entsprechende Sitzgelegenheiten entstehen. Wir im Gemeinderat wollen dieses Projekt nicht überstürzen und sind natürlich für jegliche Anregungen der Gestaltung dankbar.

An dieser Stelle möchte ich mich bei unserer Gemeinderätin Silvia Richter und allen Helfern herzlich für die wertvollen Arbeiten an unserem Spielplatz bedanken.

 

Internetseite Schwabbruck

Sie können die Protokolle der öffentlichen Gemeinderatsitzungen, aber auch sonstiges Wissenswertes auf unserer Homepage nachlesen. Für Vorschläge und Ideen sind wir auch hier dankbar.

Hier der Link dazu:  Sitzungsprotokolle Gemeinde Schwabbruck

 

Rathaus Schwabbruck

Das Rathaus ist im November für den Publikumsverkehr geschlossen. Terminvereinbarung unter der Telefonnummer 08868 240 oder 0157 758 405 49.

Ihnen und Ihren Familien wünsche ich alles Gute und bleiben Sie möglichst gesund!

Ihr

Bürgermeister 

Norbert Essich

 



 

Schwabbruck

Unser Dorf liegt an der Schönach im nordwestlichen Teil des Landkreises Weilheim-Schongau und ist umgeben von einer flachhügeligen Landschaft.

Durch die traditionelle landwirtschaftliche Prägung, die Entwicklung von typischen Handwerks- und Gewerbebetrieben, sowie die Schaffung der erforderlichen Infrastruktur stellt sich Schwabbruck heute als lebenswerte und aufstrebende Landgemeinde dar. Der Bevölkerungsstand liegt derzeit bei ca. 980 Einwohnern. Unsere sehr aktiven örtlichen Vereine und Organisationen wahren das überlieferte Brauchtum und tragen durch das attraktive kulturelle, gesellschaftliche und sportliche Geschehen entscheidend zur Lebensqualität bei.

Gemütliche Gaststätten, gepflegte Sportanlagen, vielfältige Veranstaltungen, Feste und Feiern laden zu einem Besuch in Schwabbruck ein. Besonders sehenswert ist die Barocke Pfarrkirche St. Walburga und die ihr gegenüber liegende „Alte Mühle“, sowie traumhafte, ruhige Radstrecken (Radroute Sachsenrieder - Bähnle) und herrliche Rundwanderwege sowie Feuchtwiesen und Moore.

 

 

Geschichtliches:

Im 8./9. Jahrhundert wurde das Reichskloster St. Mang in Füssen mit königlichem Fiskalgut östlich von Sachsenried ausgestattet. Ab etwa 1070 war die Vogtei über das Kloster im Besitz der Welfen, die so ein geschlossenes Herrschaftsgebiet am Lechrain errichten konnten.

Der Ortsname wird erstmals 1126 durch die Erwähnung eines welfischen Dienstmannengeschlechtes "von Brugge" fassbar. Der Ansitz dieser Familie lag in der Flur "Brucksteller" (von Burgstall) nordwestlich des Ortes. Die Burg entstand um 1100 zum Schutz einer damals errichteten Brücke über die Schönach, nach der die Wasserburg und das Dorf benannt wurden. Der Gewässerübergang wurde im Zuge des Ausbaues der wichtigen Heerstraße zwischen Augsburg und Verona angelegt. Diese Straßenverbindung geht wahrscheinlich auf antike, vorrömische Wegeverbindungen zurück.

Bis 1716 wurde das Dorf im Vorland der Allgäuer Alpen nur Brugg, Bruck, Prugk oder ähnlich genannt. Der heutige Name "Schwabbruck" ist erst seit 1802 allgemein üblich. Die Bevölkerung nennt ihren Heimatort allerdings bis in die Gegenwart meist "Brugg".

Schwabbruck gehörte bis zur Säkularisation zum Hochstift Augsburg, das 1313 die Vogtei des Klosters Sankt Mang übernommen hatte. 1785 erlangte das Hochstift vom Kurfürstentum Bayern durch Tausch auch die Hochgerichtsbarkeit. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss und der Säkularisation von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Die heutige Gemeinde entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818.

Quelle: Wikipedia

 


 
 

Bekanntmachung des amtlichen Endergebisses der Kommunalwahl in Schwabbruck

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Bekanntmachungen & Bauleitplanungen der Gemeinde

Amtliche Bekanntmachungen und die rechtsgültigen Bauleitplanungen der Gemeinde finden Sie auf der Seite der Verwaltungsgemeinschaft Altenstadt

 
 
 
 

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